talking about sexual trauma

Our civilizations are traumatized by sexual violence. A poison we should neutralize by talking


Hinterlasse einen Kommentar

Opfer bestrafen statt Täter

Wir sind eine Gesellschaft, in der die Täter bestraft werden, nicht die Opfer. Oder?

http://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/warburg-polizei-fluechtlinge-100~.html

Wäre jedenfalls mal ein zivilisatorischer Fortschritt. Wird aber noch dauern. Das Verhalten des Polizisten, oh weh. Das Verhalten den Stadt: Du wirst hier sexuell belästigt? Dann musst Du gehen. ALLES KLAR!!

Werbeanzeigen


Hinterlasse einen Kommentar

Schweigegebote zerpflücken

Sagte ich irgendwo etwas von Menschen, die als Kinder Gewalt ausgesetzt waren, das irgendwie überstanden haben, und daraus womöglich Lehren und Konsequenzen gezogen haben, von denen wir alle profitieren können; auch unsere von derlei Vorgängen meist eher genierte Gesellschaft?

Ein feines Gespür dafür, wenn sich Leute unverfroren Konflikte und Erfahrungen vom Leib halten, die sie stören könnten in ihrem bequemen Vertrauen in den Status Quo, würde ich mal sagen, hat beispielsweise Gerd Burmann entwickelt. Vielleicht hätte er das ja auch so, aber ich vermute mal, dass seine eigenen Erfahrungen seine Wahrnehmung geschärft haben. So kann er genau sehen und darlegen, wenn und wie Opfer zum Schweigen gebracht werden sollen, und dazu, nicht so verstörend daherzureden.

Hier mal eine Kostprobe; und am besten selber lesen; Link s.u.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Flüchtlingskinder im Visier. . .

. . . krimineller Organisationen: Der Europol-Chef Brian Donald sagt, eine kriminelle Infrastruktur habe sich in den vergangenen 18 Monaten ausgebildet, die Flüchtlinge systematisch ausbeutet – dazu gehört auch die systematische sexuelle Ausbeutung von Kindern. Nicht alle der 10.000 unbegleiteten Minderjährigen in Europa sind in akuter Not, etliche sind bei Verwandten und Bekannten untergekommen. Aber allein in Deutschland gelten fast 5000 als vermisst. Brian Donald warnt vor einer humanitären Katastrophe, die sich vor den Augen aller abspielt:

“These kids are in the community, if they’re being abused it’s in the community. They’re not being spirited away and held in the middle of forests, though I suspect some might be, they’re in the community – they’re visible. As a population we need to be alert to this.” Die Hilfsorganisationen entlang der Balkanroute hätten täglich mit dem Verschwinden von Minderjährigen zu tun, und sie haben den dringenden Verdacht, dass diese von in die Hände krimineller Organisationen geraten. Professionelle Menschenhändler, die u.a. mit Zwangsprostitution Geld verdienen, haben Flüchtlinge laut Europol als Geschäftsfeld entdeckt, und auch die Kinder.

http://www.theguardian.com/world/2016/jan/30/fears-for-missing-child-refugees

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

„Männer gegen Gewalt“

Davon hätten wir gerne mehr: Eine Initiative von Männer, die ich auch (AUCH) an Flüchtlinge richtet:

http://diefi.org/2016/01/16/freiburger-aufruf-maenner-gegen-gewalt

Und auf einmal denkt man auch daran, Schutzkonzepte für weibliche Flüchtlinge auszuarbeiten, die in den Erstaufnahmestellen auch sexueller Gewalt ausgesetzt sind. Der Aufruf des Bundes-Missbrauchsbeauftragten gemeinsam mit Königin Sylvia im September verhallte weitgehend ungehört.

https://beauftragter-missbrauch.de/presse-service/pressemitteilungen/detail/news/ihre-majestaet-koenigin-silvia-von-schweden-und-missbrauchsbeauftragter-roerig-setzen-sich-auf-wuerz/

Die Ereignisse der Silvesternacht machen’s möglich. Wenn’s so weitergeht, muss man die noch als Schrittmacher für positive Entwicklungen sehen. Geht’s nicht auch anders?

Noch ein Beispiel dafür, ich zitiere aus „Die Zeit“, aktuelle Ausgabe, einen konservative CDU-Politiker:

„Ich habe in den vergangenen Jahren so viel Gender-Politik über mich ergehen lassen, dass ich nicht einsehe, warum es den Flüchtlingen besser ergehen soll“.

Na also. Geht doch.


Hinterlasse einen Kommentar

#ausnahmslos: Als ob…

. . . sexuelle Gewalt erst mit Flüchtlingen in unser Land gekommen wäre! Danke für eine Initiative, die darauf aufmerksam macht, dass es bei uns (also in Deutschland, Europa) sexuelle Gewalt schon immer gab, und es damit leider auch nicht vorbei ist. Man sich aber nur sehr ungern um das Thema kümmert, wenn es nicht gegen „die anderen“ geht. Wie Vera Schröder in der Süddeutschen schreibt: „Natürlich wird das Interesse am Thema sofort wieder hinter genervtem Augenrollen verschwinden, sobald es nicht mehr in den unmittelbaren Zusammenhang mit „nordafrikanisch oder arabisch aussehenden“ Männer gebracht oder für die Forderungen nach Grenzzäunen in Stellung gebracht werden kann.“

http://www.sueddeutsche.de/politik/gewalt-gegen-frauen-unter-maennern-1.2809654

Heißt gewiss nicht, dass Männern, die aus deutlich frauenfeindlichen Kulturen kommen, keine klaren Grenzen gesetzt werden soll. Sie sollen gesetzt werden. Aber bitte nicht so tun, als gäb’s das alles „bei uns“ nicht!