talking about sexual trauma

Our civilizations are traumatized by sexual violence. A poison we should neutralize by talking


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Merry?! Well. . . tolerable Christmas!

Dear Readers,

I don’t wish you a merry Christmas, but a tolerable one. Well, why not merry – in the sense that it doesn’t trigger bad memories, of the time you spent it in your families as defenceless children at the mercy of transgressive adults.

I do like Christmas, and what I celebrate is the fact, that we human beings are able to bring completely defenceless creature into this world, and capable of loving, protecting and accompagnying them into their adult life. Let us fight for good conditions for parents and children, and for our right to be sometimes weak, but still safe.

I thank you for your time and attention, the comments and the reading. I don’t know why Miles Davis did this rebellious Christmas song – he had a sheltered maybe even happy childhood. Weiterlesen

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Was wir „Schmuddelkinder“ so leisten

Mal wieder das Thema sekundäre Viktimisierung: Clara Danida erzählt von ihren Erlebnissen als Aktivistin in der SPD, und beschreibt dabei nicht nur den alltäglichen Sexismus, sondern auch, was einer / einem droht, wenn er oder sie es wagt, über sexuelle Gewalterfahrungen zu sprechen.

http://kleinerdrei.org/2016/10/sexismusinparteien-kein-cdu-problem/

Über Sexismus wird immerhin gesprochen. Über Sekundär-Viktimisierung hingegen? Das ist noch gefährlicher. Also wissen die wenigsten auch nur, was der Ausdruck überhaupt bedeutet. Nämlich: Bis zur Unkenntlichkeit mit Projektionen und Vorurteilen überhäuft zu werden, Ängste, Aggressionen, Abwehr auszulösen, nicht mehr ernst genommen und ausgegrenzt zu werden. Sich angreifbar zu machen. Jede Aussage in die Richtung kann gegen Sie verwendet werden. Und wird es irgendwann, wenn es hart auf hart kommt. Wer sexuelle Gewalt erfahren hat, hat in fast allen menschlichen Zivilisationen die Rolle des Schmuddelkinds.

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Die „Trostfrauen“-Causa in Freiburg

Nein, man mag es einfach nicht, wenn Opfer sexueller Gewalt sich zeigen oder gezeigt werden, oder so unangenehme Vorgänge wie Sex-Sklaverei thematisiert werden. Beispielsweise durch die lebensgroße Bronzestatue einer sitzenden Frau, die eine der 200.000 Frauen symbolisiert, die während des zweiten Weltkriegs nach Japan verschleppt und dort jahrelang zwangsprostituiert und misshandelt wurden. Diplomatische Dramen haben sich wegen dieses Geschenks aus der Freiburger Partnerschaft Su-Won abgespielt – bisher weitgehend unbemerkt im deutschen Südwesten.

Die Statue sollte im Stadtgarten aufgestellt werden, auch als Mahnmal für all die sexuelle Gewalt, die in Kriegen früher und auch heute noch ausgeübt wird. Baden-Württemberg hat 1000 Jesidinnen aufgenommen, die solche Gewalt überlebten. Das führte zu Triumph-Meldungen in Korea und heller Empörung in Japan. Freiburgs Partnerstadt in Japan, Matsuyama, drohte mit dem Aufkündigen der Freundschaft. Daraufhin beschloss die Freiburger Stadtspitze, das Geschenk abzulehnen und nach Korea zurückgehen zu lassen. Man will sich nicht in koreanisch-japanische Angelegenheiten einmischen.

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Samar Badawi also talks about it

Sister of the well known human rights activist Raif Badawi, Samar is „a strong voice“ as Hillary Clinton said when Badawi got the „International Woman of Courage Award“. She fought for driving licences for women in Saudi-Arabia e.g. Samar Badawi was put in jail already 2008 – for having fled her sexual abuser (in this case her father). He had incriminated her for „disobedience against parents“. Yeah well, the victims are the ones who get punished; that’s not new (and not specific to Saudi-Arabia).

After a police questioning the day before yesterday, she is free again. „Free“ physically at least. By the way: Here is the twitter address of King Salman of Saudi-Arabia: 

But who knows – asking massively for freedom for her and her brother might even worsen things.