talking about sexual trauma

Our civilizations are traumatized by sexual violence. A poison we should neutralize by talking


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Weihnachtlich mal anders

Liebe Leserinnen und Leser,

Ich wünsche keine frohe, sondern eine erträgliche Weihnacht, gerne auch froh, und zwar insofern als ohne böse Erinnerungen an die Zeit, in der man dieses Fest noch in der Ursprungsfamilie verbringen musste, und in der man / frau wehrlos und ausgeliefert war.

Lasst uns feiern, dass wir Menschen völlig wehrlose Kinder auf die Welt bringen und sie lieben, beschützen und in die Welt begleiten können. Lasst uns dafür kämpfen, dass es dafür gute Bedingungen gibt, und dass wir alle zwischendurch auch mal schwach sein dürfen, und trotzdem gut aufgehoben sind.

Ich danke für Eure Zeit und Aufmerksamkeit, für die Kommentare und das Lesen. Wieso ausgerechnet Miles Davis diesen rebellischen Christmas-Song gemacht hat, weiß ich nicht: Er hatte eine behütete Kindheit. Weiterlesen

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Ein Kommentar

Opfer, Betroffene, Überlebende?

Was ist der richtige Ausdruck, wenn man als Kind oder Jugendliche/r sexueller Gewalt ausgesetzt war und mit dieser Tatsache und den Folgen leben muss? Natürlich ist man noch ganz viel anderes; einfach ein Mensch, der so einiges erlebt hat und damit irgendwie klarkommt. Andere haben Krebs überstanden, oder den frühen Tod eines Elternteils oder Unfälle oder anderes Schlimmes.

Der Unterschied ist, dass – Opfer? Überlebende? Betroffene? – sexueller Gewalt Ausgrenzung befürchten müssen und allermeist auch erlebt haben. Man wird weitgehend damit allein gelassen. Wurde. Es wird ja besser. Aber ein ganz allgemein hilfreicher Umgang ist noch was anderes. Mit „hilfreich“ meine ich zunächst „nicht ausgrenzend“, „nicht abwehrend“, „nicht stigmatisierend“. Ich hätte gerne, dass Menschen ihre Projektionen abschalten, wenn sie auf „Opfer“ treffen.

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